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Weihnachten in einer Tasse: La Ortiga Filterkaffee

 

Auch dieses Jahr bedeutet die Weihnachtszeit für uns bei Mókuska, dass es Zeit wird für ein saisonales Special. La Ortiga heißt unser neuer Winter-Favorit und über diesen aus Costa Rica stammenden Arabica-Kaffee gibt es einiges zu berichten.

WARUM LA ORTIGA ZU WEIHNACHTEN?

Wenn wir die Geschmackskomponenten dieses Kaffees aufzählen, wird sich diese Frage erübrigen – spätestens aber, wenn ihr ihn probiert. Herausschmecken kann man hier nämlich Zimt, Trockenpflaume, Spekulatius und Orange: Unsere liebsten Winter-Aromen in einem Kaffee vereint! 

WIE GEHT DAS?

Es könnte (Weihnachts-)Magie sein. Ehrlicherweise lässt sich das außergewöhnliche Geschmacksprofil aber wissenschaftlich erklären, was – zumindest für uns bei Mókuska – genauso faszinierend ist.

Luis Eduardo Campos ist der costa-ricanische Farmer, von dem wir den Rohkaffee für dieses Weihnachtsspecial beziehen. Er verwendet für die Aufbereitung des Kaffees ein Verfahren, das Honey Anaerobic genannt wird. Wenn während der regulären anaeroben Fermentation 80 Grad heißes Wasser in die luftdichten Behälter mit den Samen der Kaffeekirsche gegeben wird, karamellisiert der in der noch anhaftenden Fruchtschicht enthaltene Zucker. Die hohe Temperatur des Wassers löst einen sogenannten Thermal Shock aus. Durch diesen intensivieren sich die süßen Aromen, die nach der Röstung noch wahrnehmbar sind. Klingt immer noch ein bisschen nach Zauberei, oder?

Kaffees, die als Honey aufbereitet werden, sind eher ein Nischenprodukt auf dem Kaffeemarkt, da die Trocknung bei diesem Prozess schwierig ist. Wenn dem feuchten Samen noch die Mucilage, eine Art Fruchtschleim, anhaftet, besteht immer das Risiko von Fäulnis. Bei vollkommen gewaschenen Kaffees besteht diese Gefahr nicht. Wenn Aufbereitung und Trocknung aber fachkundig gemacht werden und erfolgreich sind, wird man mit einem Endprodukt belohnt, bei dem zahlreiche sorteneigene Aromen und eine sensationelle Süße im Vordergrund stehen. 

Übrigens: Je mehr Fruchtfleisch dem Samen bei der Trocknung noch anhaftet, desto dunkler wird er mit der Zeit. So entstehen dann Sortenbezeichnungen wie Yellow, Red und Black Honey. 

Good to know: Jeder Kaffee, bei dem Samen und Fruchtfleisch gemeinsam getrocknet werden, ist ein Natural. Früher wurden Naturals als „Arme-Leute-Kaffee“ abgetan, weil Menschen für den Eigenbedarf die Ernte ihres eigenen Kaffeestrauches einfach zum Trocknen in die Sonne legten, ohne die Bohnen aufwändig zu säubern. Die teuersten Sorten der Welt sind heute jedoch solche Naturals, denn im Idealfall erlaubt eine solche Aufbereitung es uns, den Kaffee in seiner natürlichsten Form zu schmecken: So, wie er sich durch Klima, Anbau und Pflege entwickelt hat. 

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